Grundstein für die Karriere gelegt - VWA verabschiedet dualen Bachelor-Studiengang

HSK/Kreis Soest. Aus der Hand von IHK-Chefin Dr. Ilona Lange erhielten jetzt 34 Absolventen im Rahmen einer Feierstunde ihre Bachelor-Zeugnisse.

„Mit dieser hervorragenden Leistung haben Sie den Grundstein für eine Karriere in der Wirtschaft gelegt“, so würdigte Dr. Lange die Leistungsbereitschaft der Absolventen während ihres siebensemestrigen Studiums, das eine kaufmännische Berufsausbildung einschließt. „Mit dieser Doppelqualifikation sind Sie bestens gerüstet, als junge Fach- und Führungskräfte verantwortungsvolle Positionen zu übernehmen.“ Sie dankte den ausbildenden Unternehmen, den Lehrern des Lippe-Berufskollegs sowie allen Dozenten für ihr großes Engagement bei der Umsetzung des Studienganges.

Universitätsprofessor Dr. Littkemann, Studienleiter der Akademie, lobte das hohe wissenschaftliche Niveau des Studienganges und wies auf die steigende Nachfrage nach praxisorientierten dualen Studiengängen hin. „Dieser speziell für Abiturienten konzipierte Studiengang verknüpft wie kein anderer Theorie, Praxis und Wissenschaft miteinander.“

„Praxisbezug und sofortige Einsetzbarkeit im Unternehmen machen für viele Arbeitgeber den besonderen Charme diese Modells aus“, ergänzt VWA-Leiter Hans-Jürgen Ramm. „Gerade in Zeiten, in denen der Wirtschaft mehr und mehr qualifizierte Mitarbeiter fehlen, ist es wichtig einen Beitrag zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Hellweg-Sauerland zu leisten.“

Bei der IHK-Tochter VWA Hellweg-Sauerland haben in 19 Jahren bereits 585 Studierende ihren Abschluss gemacht. Dieses „duale Bildungsangebot“ kombiniert wirtschaftswissenschaftliches Studium und kaufmännische Lehre. Letztere ist verkürzt und endet bereits nach drei Semestern. In den folgenden Semestern erwerben die jungen Leute neben ihrem Betriebswirt (VWA) den akademischen Hochschulabschluss als Bachelor of Arts in Betriebswirtschaftslehre. Das Studium ist modular aufgebaut und umfasst 180 Leistungspunkte; es entspricht einem Vollzeitstudium von sechs Semestern.

Erfreulich waren die erzielten Ergebnisse: 7 Mal konnte die Gesamtnote „sehr gut“, 18 Mal die Note „gut“ vergeben werden.