VWA knackt 500er Marke

Arnsberg/Lippstadt. Das Bachelor-Studium an der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Hellweg-Sauerland wird immer beliebter: Über 500 Studenten sind aktuell eingeschrieben. Bundesweit haben bereits zehn weitere Akademien das gemeinsam mit der FH Südwestfalen entwickelte Modell übernommen.

„Dass die Nachfrage einmal so groß sein wird, hätten wir nicht gedacht“, sagt VWA-Leiter Hans-Jürgen Ramm. Vor vier Jahren erst ist der Bachelor-Studiengang der VWA Arnsberg-Lippstadt akkreditiert worden. Er ist „dual“ ausgelegt, das heißt, er verbindet eine Berufsausbildung in einem Unternehmen mit einem betriebswirtschaftlichen Studium. Seitdem können Studenten den national und international anerkannten akademischen Grad „Bachelor of Arts“ in Kooperation mit der Fachhochschule Südwestfalen erlangen.

„Das ist Ergebnis einer intensiven, vertrauensvollen Zusammenarbeit“, betont Ramm. Ziel war es dabei nicht nur, einen regulären Studiengang über sieben Semester anzubieten, sondern insbesondere auch den Alt-Absolventen der Akademie mit den Standorten Arnsberg und Lippstadt die Möglichkeit zu geben, nachträglich über ein zweisemestriges, berufsbegleitendes Anschlussstudium den Bachelor zu erlangen.

Von dieser Zusammenarbeit, durch die Arnsberg zum Hochschulstandort wurde, profitieren heute schon zehn weitere Verwaltungs- und Wirtschaftsakademien in Dortmund, Bonn, Düsseldorf, Aachen, Bielefeld, Mannheim, Potsdam, Cottbus, Wuppertal und Stuttgart. Berufsbegleitend können dort jetzt ehemalige VWA-Studenten nachträglich den Hochschulabschluss Bachelor of Arts erlangen, ohne für Vorlesungen oder Klausuren nach Arnsberg reisen zu müssen. Zudem erhalten sie mit diesem akademischen Grad Zugang zu einem anschließenden, berufsbegleitenden Masterstudiengang - zum Beispiel an der Fernuni Hagen.

Eingeschrieben sind die mehr als 500 VWA-Studenten an der FH Südwestfalen. Von der Anrechnung der Qualifikationen bis hin zur Zeugnisausgabe aber liegt die Verantwortung bei der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie in Arnsberg.

Auch bei Unternehmen wächst das Interesse für diese Ausbildung wegen ihrer Verknüpfung von Theorie und Praxis. Mit dem Ziel, Fach- und Führungskräfte in der Region zu halten, hat die Wirtschaft vor 17 Jahren den Anstoß zur Gründung der Akademie gegeben. Für viele junge Menschen, die nach dem Abitur sonst die Region für ein Hochschulstudium verlassen hätten, ist das duale VWA-Studium seitdem zu einer attraktiven Alternative geworden.

 

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Hans-Jürgen Ramm, Leiter der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Hellweg-Sauerland (li.), gemeinsam mit Dozent Prof. Dr. Jens Gericke und VWA-Studenten bei einer Vorlesung im IHK-Bildungsinstitut.

I N F O R M A T I O N E N
für Presse, Funk und Fernsehen
vom 18.11.2011