Viele ehemalige Studenten bei erstem VWA-Alumni-Treffen

Hochsauerlandkreis/Kreis Soest. Zum allerersten Mal hat die Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie (VWA) Arnsberg jetzt ihre ehemaligen Studenten zu einem Alumni-Treffen eingeladen und die Resonanz war überwältigend. 170 Absolventen sind der Einladung nach Meschede-Grevenstein gefolgt. „Das hat unsere Erwartungen bei Weitem übertroffen“, sagt Akademieleiter Hans-Jürgen Ramm.

Rund 500 ehemalige Studenten aus der Region Hellweg-Sauerland hat Saskia Dieckmann, stellvertretende VWA-Leiterin, im Vorfeld ausfindig gemacht und angeschrieben. Als Ort für das erste Alumni-Treffen hatte die VWA den Speisesaal der Schützenhalle Grevenstein ausgewählt. Doch als Zusage um Zusage bei Saskia Dieckmann einging, wurde schnell klar: Für so viele Menschen ist der Raum zu klein. Ein Zelt auf dem Vorplatz war die Lösung und schaffte zusätzlich Platz für Gespräche - schließlich sollte nach der gemeinsamen Besichtigung der Brauerei C. & A. Veltins der Austausch unter den Studenten im Mittelpunkt stehen.

„Wir bilden die jungen Menschen jahrelang aus, doch nach ihrem Abschluss hören wir kaum noch etwas von ihnen und ihren Karrieren“, erläutert Hans-Jürgen Ramm die Hintergründe des Alumni-Treffens. Den Studenten selbst ergeht es kaum anders: Die meisten haben nach ihrem Studium oft nicht die Gelegenheit, miteinander in Kontakt zu bleiben. Dabei ist der Austausch untereinander durchaus wichtig, denn auf diesem Weg wird die Basis für Netzwerke geschaffen, wie VWA-Studienleiter Prof. Dr. Jörn Littkemann betont.

 

Welche unterschiedlichen und spannenden Karriere-Wege die Absolventen der VWA eingeschlagen haben, zeigte sich in einer Moderationsrunde, bei der Saskia Dieckmann mit ehemaligen Studenten sprach. Dabei schilderten Christof Richter (41), der inzwischen Geschäftsführer der Schulte-Henke GmbH (stabau) ist, Andreas Diemel-Kotthoff (38), Leiter Procurement Services (Einkauf) bei der Brauerei C. & A. Veltins GmbH & Co. KG, sowie die 27 Jahre alte Jenny Wießner, Leiterin der Region Gelsenkirchen/Gevelsberg bei der avitea GmbH mit Hauptsitz in Lippstadt, beispielhaft ihre berufliche Entwicklung. Der Bildungsgang der VWA verbindet eine betriebliche Berufsausbildung mit einem wirtschaftswissenschaftlichen Studium, das mit dem Betriebswirt (VWA) abschließt. Seit 2007 haben die Absolventen zudem die Möglichkeit, den Studiengang „Bachelor of Arts“ anzuschließen und damit einen national und international anerkannten Hochschulabschluss zu erlangen. „Die Absolventen der Akademie genießen in der heimischen Wirtschaft hohes Ansehen und haben beste berufliche Chancen“, sagt Hans-Jürgen Ramm.

Bis in den späten Abend hinein feierten die ehemaligen VWA-Studenten ihr Wiedersehen in Grevenstein. Wenn es nach ihren Wünschen geht, dann wird es nicht bei diesem einen Treffen bleiben. Und auch das Team der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie Arnsberg möchte für die Zukunft eine regelmäßige Veranstaltung etablieren. In welchem Rahmen und zeitlichem Abstand diese stattfinden wird, das wird derzeit ausgelotet und die Vorschläge der Studenten abgefragt. „Das ist uns wichtig“, sagt Hans-Jürgen Ramm. „Wir möchten die Studenten in die künftige Gestaltung miteinbeziehen.“